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Aktuelles Astrofoto

  • Barnard 146

Der folgende Bericht ist nun schon ein paar Jahre alt. Heute hat die Sternwarte ihr Aussehen und ihre Ausstattung natürlich extrem geändert. Eine solche Sternwarte ist eine dynamische Sache, Veränderungen sind an der Tagesordnung. Trotzdem bin ich immer noch sehr zufrieden und kann jedem, dem es möglich ist, nur zu diesem Schritt ermutigen.

 

Anfang 2006 stand bei uns die Frage an, was wir in unserem Garten verändern könnten. Bis jetzt hatte ich mein Teleskop auf einer gemauerten Säule mit einem kleinen Schutzbau stehen, der mir vier Jahre lang sehr gute Dienste geleistet hatte. Aber wie das in unserem Hobby nun mal ist, wollte auch ich mich etwas vergrössern. Ausserdem stellten sich mit der Zeit doch einige Nachteile heraus, die den Bau einer festen Sternwarte wachsen liess.
Da unsere Kinder nunmehr aus dem Sandkastenalter raus sind, stand dieser nun schon ein Jahr ungenutzt in der nähe des Schutzbaus meines Teleskops. Nach einigen Überlegungen war klar: der Sandkasten und die Schutzhütte kommen weg, an diese Stelle kommt eine "Rolldachhütte". Warum eine Rolldachhütte? Nun, nach längeren Recherchen im Internet war mir klar, das eine Kuppel, die man sehr wohl auch selbst bauen kann, doch konstruktiv sehr aufwendig und auch sehr teuer werden würde. Ausserdem hat mich Dirk Mohlitz, der Rolldachhütten vertreibt, auf einige Ideen gebracht. Die Rolldachhütten von Dirk Mohlitz sind qualitativ sicherlich sehr hochwertig, allerdings passten seine Preise und unser Budget leider nicht zusammen.

Nun einige Überlegungen, die die Rolldachhütte erfüllen sollte:
- Mindestgröße Innenmaß 2,5x2,5 Meter
- die Säule muss vollständig von der Hütte entkoppelt sein
- das Dach muss sich selbst bei niedrigen Temperaturen von nur einer Person öffnen lassen
- die Wände sollten so hoch sein, dass ich selbst im Stehen vor Streulicht geschützt bin

Hier nun die Bilder, die während des Baus entstanden sind, gezeichnete Pläne existieren nicht:

 

Hier sieht man die ersten Gründungsarbeiten: das Betonfundament, was man um die Säule herum sieht, geht einen Meter in die Tiefe. Die Säule selbst besteht aus einem Abflussrohr mit 200 mm Durchmesser, in das Lehrrohre eingezogen wurden. In die Säule kam noch eine Stahlarmierung, dann wurde sie mit Beton aufgefüllt, der gut verdichtet wurde.

 

Dann kamen die vier Punktfundamente an die Reihe, die später die eigentliche Hütte tragen sollen. Die Fundamente haben ein Mass von 30x30x80 cm.